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Facebook, aber privat

So macht ihr euer Profil sicher

Von Dennis Horn

Facebook beherrscht die Welt im Netz - und will, dass ihr dort all eure Daten mit jedem teilt. Davon lebt das Netzwerk. Vor allem davon, dass es diese Daten dann an Werbekunden weitergeben kann. Wenn es um Privatsphäre geht, macht Facebook euch deshalb das Leben schwer.

Facebook spiegelt sich im Auge, Rechte: dpaBild vergrößern

Wir werfen einen Blick auf die Privatsphäre-Einstellungen bei Facebook.

Wichtige Einstellungen haben die Macher zum Teil gut versteckt. Sie sind immer wieder kompliziert beschrieben, so dass man noch nicht einmal Lust hat, Hand anzulegen. Und es gibt von Zeit zu Zeit Änderungen, die dazu führen, dass man als Nutzer völlig verwirrt ist. Worauf ihr achten solltet, steht in dieser Checkliste.

Die entsprechenden Seiten, über die ihr die Einstellungen regeln könnt, haben wir euch hinter jedem Punkt verlinkt. Dorthin gelangt ihr aber nur, wenn ihr gerade auch bei Facebook eingeloggt seid. Zum Teil müsst ihr außerdem noch in einzelne Untermenüs wechseln.

1. Macht Menschen schwer, euch zu kontaktieren

Jeder, der euren Namen kennt, kann euch problemlos finden - nämlich dann, wenn er ihn im Suchfeld in Facebook eingibt. Das könnt ihr nicht abstellen. Ihr könnt aber verhindern, dass Nutzer euch über eure E-Mail-Adresse oder eure Telefonnummer finden, also über eine "Rückwärtssuche". Außerdem könnt ihr Suchmaschinen wie Google verbieten, euch zu finden.

Innerhalb von Facebook könnt ihr außerdem verhindern, dass Unbekannte euch als Freunde hinzufügen oder euch Nachrichten direkt in den Posteingang schicken können. Beide Einstellungen findet ihr im Privatsphäre-Menü oben in der blauen Leiste. Dabei solltet ihr aber beachten, dass ihr euch nicht komplett abschottet - nachher können sich Leute gar nicht bei euch melden, von denen ihr eigentlich gern gehört hättet.


2. Macht eure Daten nur für Freunde sichtbar

Facebook-Screenshot, Rechte: WDR/HornBild vergrößern

Standard-Einstellungen zur Privatsphäre bei Facebook

Facebook kennt mehrere Grundeinstellungen für eure Privatsphäre. Diese regeln, wer welche eurer Daten und Beiträge zu sehen bekommt. Ihr könnt diese Einstellungen für Statusmeldungen und Fotos, für eure Biografie oder für Angaben zu eurer Familie getrennt regeln - meistens direkt neben den einzelnen Beiträgen oder Informationen über euch:

Öffentlich - Jeder Facebook-Nutzer auf der ganzen Welt kann eure Beiträge sehen.

Freunde von Freunden - Nicht nur eure Freunde, sondern auch deren Freunde sehen eure Beiträge. Vorsicht mit dieser Option: Bei 50 Freunden, die alle wieder 50 Freunde haben, sehen schon 2.500 Leute eure Beiträge, bei jeweils 300 Freunden wären es 90.000.

Freunde - Nur die Leute sehen eure Beiträge, die ihr auch als Freunde akzeptiert habt. Diese Einstellung empfehlen wir für alle Daten und Beiträge als Grundeinstellung.

Benutzerdefiniert - Mit dieser Option könnt ihr entscheiden, welche Nutzer genau eure Beiträge sehen dürfen - oder andersherum nicht sehen sollen.

Über das Privatsphäre-Menü oben in der blauen Leiste könnt einstellen, wer eure zukünftigen Beiträge sehen darf. Für einzelne Daten und Beiträge könnt ihr von dieser Grundeinstellung auch abweichen: Wenn ihr euren Status aktualisiert oder neue Fotos hochladet, könnt ihr links neben dem Button "Posten" einstellen, wer diesen Beitrag sehen darf. Das ist übrigens auch nachträglich für alle einzelnen Beiträge in eurer Chronik möglich.


3. Blockiert oder meldet Personen, die euch nerven oder belästigen

Lästige Personen könnt ihr blockieren. Sie können dann nur noch in Anwendungen oder Spielen mit euch in Kontakt treten, die ihr beide nutzt. Wenn ihr mit den Leuten noch befreundet bleiben wollt, euch aber nur deren Veranstaltungs- oder Anwendungseinladungen nerven, könnt ihr auch nur diese blockieren. Einmal blockierte Personen könnt ihr über die Einstellungen auch wieder "entblocken".

Spammen Personen euch zu, könnt ihr auf eurer Startseite auf den Haken klicken, der rechts oben über ihren Beiträgen erscheint, wenn ihr mit der Maus darüber fahrt. Darüber könnt ihr die Personen ausblenden - ihre Beiträge werden euch dann in Zukunft nicht mehr angezeigt.

Wird es richtig hart, könnt ihr einzelne Personen an Facebook melden. Auch das geht über deren Einträge auf der Startseite - oder über den kleinen Zahnrad-Button in deren Chronik. Facebook bekommt allerdings viele solcher Meldungen. Es kann also dauern, bis sich etwas tut.


4. Unterscheidet zwischen guten und weniger guten Freunden

Facebook-Screenshot, Rechte: WDR/HornBild vergrößern

Mit Freundeslisten könnt ihr sehr genau abstufen, wer was zu sehen bekommt.

Den Kollegen von der Arbeit erzählt ihr im wahren Leben ja auch nicht alles, was ihr nur mit euren besten Freunden teilt. In Facebook muss es nicht anders sein: Es ist möglich, dass ihr zum Beispiel zwischen engen Freunden, Bekannten, Familie und Kollegen unterscheidet.

Die beiden Hauptlisten: "Enge Freunde" und "Bekannte". Mit diesen Listen könnt ihr einstellen, dass flüchtige Bekannte nicht eure Handynummer sehen - oder die Kollegen von der Arbeit nicht die Partyfotos vom letzten Wochenende. Alle bisherigen Freunde müsst ihr aufwendig in diese Listen einsortieren. Bei neuen Freunden könnt ihr das immer in dem Moment erledigen, in dem ihr die Freundschaft annehmt, und zwar über den Button neben dem Profilfoto.

Die freien Freundeslisten. Wenn ihr noch genauer unterscheiden wollt, zum Beispiel nach Freunden aus dem Sportverein, früheren Schulfreunden oder Leuten, die ihr nur übers Netz kennt, könnt ihr selbst auch weitere Listen anlegen.

Die automatischen Freundeslisten. Facebook scannt euren Freundeskreis und legt Listen mit Leuten an, die zur gleichen Schule gegangen sind, den gleichen Arbeitgeber haben oder die gleiche Uni besuchen wie ihr. Wenn euch jemand in diesen Listen fehlt, weil er Schule, Arbeitgeber oder Uni nicht eingetragen hat, könnt ihr ihn nachträglich hinzufügen.

Gerade diese Freundeslisten machen etwas Aufwand: Ihr müsst dafür einmal euren kompletten Freundeskreis durchgehen und neben jedem Profilfoto die Listen anklicken, in denen ihr eure Freunde einsortieren möchtet. Habt ihr diese Listen dann aber einmal gefüllt, könnt ihr sie fast überall in den Privatsphäre-Einstellungen oder beim Posten von neuen Beiträgen nutzen.


5. Verhindert, dass andere Beiträge über euch einstellen

Facebook-Screenshot, Rechte: WDR/HornBild vergrößern

Die Fotos vom Cocktailabend muss nicht jeder sehen. Also verhindert am besten, dass sie plötzlich in eurer Chronik erscheinen.

Natürlich kann jeder Fotos von euch hochladen, euren Namen in eine Statusmeldung schreiben oder euch markieren. Ihr könnt aber dafür sorgen, dass diese Markierungen niemand sieht. Außerdem könnt ihr einstellen, dass ihr jeden Beitrag, in dem ihr markiert wurdet, erst bestätigen müsst. Tut ihr das nicht, wird er auch nicht in eurer Chronik angezeigt. Über das Aktivitätenprotokoll könnt ihr auch die bisherigen Markierungen bearbeiten und sie zum Beispiel alle auf einmal löschen.

Ihr könnt auch generell verhindern, dass Freunde in eurer Chronik posten - oder einfach regeln, wer diese Beiträge von euren Freunden dann sehen darf.

Stand: 26.12.2012

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