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Das Serienjahr 2013

Von Jörn Behr

Das Serienjahr 2013 muss zwar ohne endgültig beendete Dauerbrenner wie "Dr. House" oder "Desperate Housewives" auskommen. Der 1LIVE Seriencheck kennt aber stattdessen viel versprechende Neustarts des Jahres sowie neue Staffeln bereits bekannter Serien und reicht Taschentücher zum Abschied zweier langjähriger Begleiter.

Was kommt neu?

Schauspielerin Claire Danes, Rechte: Picture Alliance / Landov / RuymenBild vergrößern

Claire Danes: Ausgezeichnet für ihre Rolle in "Homeland"

"Elementary" (ab 10. Januar, Sat.1): Die britische Serie "Sherlock" ist große Unterhaltung, der US-Versuch dann doch deutlich besser als die Prämisse klingt: Hier ist der Meisterdetektiv Sherlock Holmes ein Ex-Junkie, der in New York lebt und dort der Polizei mit seiner außergewöhnlichen Kombinationsgabe hilft und mit seinen Spleens besonders Dr. Watson auf die Nerven geht. Die heißt Joan statt John, ist also ausnahmsweise weiblich und wird gespielt von Lucy Liu ("3 Engel für Charlie"). Das hat tatsächlich durchaus Pep.

"Dallas" (ab 29. Januar, RTL): Nach dem Ende der Dauerbrenner "Dr. House" und "CSI Miami" braucht RTL dringend wieder einen Serienhit. Die Quasi-Fortsetzung der 80er-Ölsoap, die damals mit abstrusen Wendungen wie einer gesamten Traum-Staffel (!) Millionen vor den Fernseher lockte, spricht aber eher Fans von Intrigen und schönen Menschen an. Die stammen teils noch aus der Originalbesetzung, teils aus "Desperate Housewives" wie Ex-Seriengärtner Jesse Metcalfe und "The Fast & The Furious" wie Hottie Jordana Brewster.

"Homeland" (ab 3. Februar., Sat.1): Pflichttermin! Eine psychisch kranke CIA-Agentin verdächtigt einen zurückgekehrten Ex-Soldaten, in irakischer Kriegsgefangenschaft zum Vaterlandsverräter und Terroristen geworden zu sein. Claire Danes ("Romeo und Julia"), Rotschopf Damian Lewis ("Band Of Brothers") und ein ebenso tolles Ensemble liefern sich ein megaspannendes, erzählerisch komplexes Duell auf hohem Schauspielniveau, das Zuschauer, "Emmy-" und "Golden-Globe"-Jurys gleichermaßen beeindruckt hat. Die beste neue US-Serie des vergangenen Jahres!

"House Of Lies" (ab 13. Februar, ZDF Neo): Die Serie surft in Zeiten der Finanzkrise auf der aktuellen "Kapitalismus-ist-doof"-Welle und rechnet mit windigen Unternehmungsberatungen ab. Hollywoodstar Don Cheadle ("Hotel Ruanda") und Fanliebling Kristen Bell ("Veronica Mars") verschaffen Ausbeuterfirmen ein besseres Image. Das ist zynisch, ganz lustig und nicht ganz unwahr.

"Magic City" (noch ohne Termin, ZDF Neo): Nach dem Erfolg von "Mad Men" versuchen auch andere Serien, mit üppiger und detailgetreuer Ausstattung vergangene Jahrzehnte wiederaufleben zu lassen. "Pan Am" über die gleichnamige Fluglinie brachte es nur auf eine Staffel (die ab dem 4. Februar bei Sixx läuft), das bessere "Magic City" orientiert sich an dem frühen Glanz von Miami. Hotelbesitzer Jeffrey Dean Morgan (Izzys verstorbener Traummann aus "Grey's Anatomy") und seine Frau Olga Kurylenko (das Bondgirl aus "Ein Quantum Trost") müssen einen Deal mit der Mafia eingehen. Das ist kein totaler Abräumer, aber gut gespielt und sieht gut aus.

Und: "Anger Management", die neue Comedyserie von Charlie Sheen, soll irgendwann bei Vox laufen und wird sicher ein Hit. Leider ist die Story um einen bei Frauen beliebten, ehemals leicht reizbaren Therapeuten, seine Tochter und seine skurillen Patienten nur mittelmäßig lustig und die Studiokulisse sieht aus, als hätte man das Strandhaus von seiner Ex-Serie "Two And A Half Men" mal nur kurz umgebaut.

Was kommt zurück?

Schauspielerin Zooey Deschanel, Rechte: dapd / PizzelloBild vergrößern

"New Girl" Zooey Deschanel kommt mit neuer Staffel zurück auf den Bildschirm

Die üblichen Verdächtigen "Grey´s Anatomy", "How I Met Your Mother", "CSI" oder "Two And A Half Men" gehen in ihre jeweils gefühlt 228. Runde.

"Mad Men" (4. Staffel, ab 13. Januar, ZDF Neo): Die verqualmte und elegante Serie um eine Werbeagentur, Geschlechterrollen und Machtkämpfe in den 50er Jahren hat in den letzten Jahren so ziemlich alle Preise gewonnen, die es gibt. Das frei empfangbare Fernsehen ist hier zwei Staffeln zurück. In der startenden vierten muss Hauptfigur Don Draper seine Scheidung verdauen und sich als Partner seiner neuen Werbeagentur behaupten.

"New Girl" (2. Staffel, Pro 7): Die WG-Comedy um die Liebe suchende Lehrerin Jess, die sich gern schief aus unangenehmen Situationen heraussingt, den selbsterklärten Aufreißer Schmidt, den schusseligen Barkeeper Nick und den verpeilten Winston ist tatsächlich sehr, sehr lustig und warmherzig und hat in der Rolle der Cece zudem die zurzeit vielleicht schönste Nebendarstellerin des US-Fernsehens dabei.

"2 Broke Girls" (2. Staffel, Pro 7): Eine verwöhnte Tussi und eine großmäulige Kellnerin sind totale Gegensätze, müssen sich aber zusammenraufen. Der zweite US-Quotenerfolg ist deutlich weniger lustig als "New Girl" und wartet mit nervigen Lachern vom Band und eher konventionellen Figuren und billigeren Studiokulissen auf, ist aber eine durchaus amüsante Kabbelei.

"Chuck" (2. Staffel, ab 24. Januar, Pro 7): Vor über drei Jahren lief Samstagnachmittags die erste Staffel vom Erfinder von "OC, California" und "Gossip Girl" um einen unbeholfenen Mitarbeiter eines Elektronikfachmarkts, der unverhofft zur Geheimwaffe einer Agentenorganisation wird und sich dabei in seine heiße Kollegin verliebt. Dass das kaum jemand sehen wollte, ist unverständlich und total unverdient. "Chuck" ist charmant, witzig, nimmt sich nicht ernst und hat Tempo und gute Nebenfiguren. Pro 7 macht es potentiellen Fans mit dem nun mitternächtlichen Sendetermin der 2. Staffel nicht einfacher, dennoch: Einfach jetzt einsteigen!

Und: Der Minisender RTL Nitro zeigt ab dem 08. Februar die Superserie "Breaking Bad" um einen krebskranken Lehrer, der als Drogenkoch in der Kriminalitätsspirale immer weiter nach unten taumelt und gleichzeitig in der Gangsterhierarchie immer weiter nach oben krabbelt, nochmal komplett von vorn. Das ist die Gelegenheit, diesen vielfach preisgekrönten, schon modernen Klassiker der Serienerzählung zum ersten oder erneuten Mal zu gucken!

Was geht?

Leighton Meester und Penn Badgley, Rechte: dapd/darla khazeiBild vergrößern

Es gibt keinen Gossip mehr zu verbeiten

"Gossip Girl" (Termin noch unbekannt, Sixx): "Ihr wisst, ihr liebt mich!", behauptete die anonyme Klatschtante aus New York stets zu Beginn jeder Folge der schnippisch-unterhaltsamen Glamoursoap, wollte aber nie ihre Identität preisgeben. In den USA ist das nun nach 6 Staffeln mit Blair, Chuck, Serena, Nate und Dan endlich geschehen und wird in diesem Jahr auch bei uns passieren. Das Serienfinale war dann doch leider auch an der Zeit und glücklicherweise in sich stimmig, wenn auch die letzten Folgen etwas gehetzt wirkten, nachdem die Staffel auf 10 Folgen gekürzt wurde.

"Private Practice" (ab 09. Januar, Pro 7): Der "Grey's Anatomy"-Ableger war immer die irgendwie etwas erwachsenere Variante zu McDreamy, Meredith oder McSexy, konnte aber mit nicht weniger attraktiven Schauspielern und Dramatik aufwarten, die auch in der Abschlussstaffel nicht abnimmt. Es gibt einen Hammer in der Auftaktfolge, ungewöhnlich umfangreiche Nachwuchsnachrichten und das typische Liebeschaos im Ärzteteam. Das US-Finale läuft am 22. Januar, bei uns startet erstmal die letzte Staffel.

Stand: 04.01.2013

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