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Die Onleihe

E-Book-Verleih von Stadtbibliotheken

Von Annika Richter

Schon in 67 Städten im Sektor kann man sich bei den Stadtbibliotheken E-Books ausleihen. Pünktlich zum Welttag des Buches am 23. April kommen noch mal sechs neue dazu. Die Stadtbüchereien Hattingen, Bochum, Ennepetal, Herne, Schwelm und Witten gehen mit dem Gemeinschaftsprojekt "OnleiheRuhr" an den Start. Wir haben getestet, was der E-Book-Verleih kann.

Ebook, Rechte: dpaBild vergrößern

Lesen digital

Wer jetzt glaubt, dass er durch die E-Book-Ausleihe nie wieder einen Fuß in eine Stadtbibliothek zu setzen braucht, der hat sich getäuscht. Um E-Books ausleihen zu können, muss man Mitglied in der jeweiligen Stadtbibliothek sein. Und das geht nur persönlich und unter Vorlage vom Personalausweis. Der Mitgliedsbeitrag liegt in der Regel bei rund 20 Euro pro Jahr. Einige Bibliotheken, zum Beispiel in Köln und Wuppertal, bieten auch günstige dreimonatige Probemitgliedschaften an. Das sind dann aber auch schon alle Kosten, die für die E-Book-Ausleihe anfallen. Mit dem Mitgliedsausweis gibt's direkt die Zugangsdaten für den E-Book-Verleih dazu.

Ebook, Rechte: dpaBild vergrößern

Der wohl bekannteste E-Book-Reader: Amazons Kindle

Um die E-Books zu lesen, bieten die Stadtbibliotheken verschiedene Varianten an. Am unproblematischsten ist es am PC. Einfach anmelden, Buch aussuchen und als PDF runterladen. Für mobile Geräte wird's eine Ecke komplizierter. Wer seine E-Books unterwegs lesen will, kann sich die kostenlose Onleihe-App für Smartphones und Tablets runterladen. Die alleine reicht aber nicht: die E-Books lassen sich nur mit einer Kombination aus Onleihe-App, einer Reader-App und einer Adobe-ID runterladen und lesen.

Ein Manko: Zeitschriften und Magazine nur als PDF vorhanden

Wer alle notwendigen Features zusammen hat, kann loslegen. Da kommt aber gleich das nächste Problem: für Smartphones, Tablets und auch die E-Book-Reader müssen die Bücher im ePUB-Format sein. Und das ist bei weitem nicht bei allen Büchern der Fall, was die Auswahl extrem einschränkt. Zeitschriften und Magazine sind grundsätzlich nur als PDF vorhanden und lassen sich so überhaupt nicht unterwegs lesen.

Bücherei 2.0, Rechte: dpaBild vergrößern

Bücherei 2.0 - hell und freundlich

Grundsätzlich ist die Auswahl an E-Books bei den Stadtbibliotheken eher mau. Paderborn hat knapp 2.000 E-Books zur Ausleihe parat, Köln und Gütersloh um die 4.500. In Münster sind es mit über 5.000 schon deutlich mehr. Der Coup: Wer Wert auf eine große Auswahl an E-Books legt, sollte also Mitglied bei genau der Bibliothek werden, die das größte Angebot hat. Man muss nicht zwingend in der Stadt gemeldet sein, um Mitglied zu werden.

In allen Bibliotheken besteht der Großteil der E-Books aus Sach- und Schulbüchern. Aus der aktuellen Spiegel-Bestseller-Liste gab es in den getesteten Bibliotheken keinen einzigen Titel. Auch Harry Potter, Twilight, Die Tribute von Panem oder Der Herr der Ringe sucht man vergeblich. Der Fairness halber muss man aber sagen, dass die Bibliotheken nicht völlig frei entscheiden können, welche E-Books sie anbieten. Eine ausgelagerte Firma verhandelt mit den Verlagen und kauft die Lizenzen. Aus diesem Angebot können die Bibliotheken dann auswählen. Wenn ein Verlag ein E-Book nicht für den Verleih freigibt, haben die Bibliotheken also keine Wahl.

Fazit

Gerade für die mobilen Geräte ist die E-Book-Ausleihe am Anfang ziemlich umständlich. Sobald man aber einmal alle technischenFeatures zusammen hat, ist die Bedienung sehr einfach. Über die Apps lassen sich ganz leicht E-Books ausleihen oder vormerken, wenn sie gerade ausgeliehen sind. 14 Tage lang steht das E-Book dann zur Verfügung. Weiterer Pluspunkt: Nie wieder Mahngebühren!

Stand: 23.04.2012

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