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1LIVE HEIMATKULT
Von Tina Mamczur
Was bisher geschah
Ein Song von The Mars Volta war es, der Son Et Lumière zu ihrem Bandnamen inspirierte: "Ton und Licht", passt gut, klingt gut. Um ihren Disco-Trash-Rock unters Volk zu bringen, haben die fünf Bochumer schon harte Entbehrungen auf sich genommen: "Wir haben 2006 während der WM gespielt und haben Deutschlandspiele verpasst, um auf der Bühne stehen zu können", schildert Gitarrist Lars sein schlimmstes Konzerterlebnis, bereut wird aber nichts.
Mit dem frisch eingespielten Debütalbum "Stay Classy" will die Band in den kommenden Monaten durchs Land touren. Mit im Gepäck: Viel 70er-Attitüde und viermal stilechter Oberlippenbart. Die neueste Herausforderung gilt seit kurzem dem kostenfreien Spieleportal "Jamlegend": "Da kann man im Browser so was wie 'Guitar Hero' spielen und wir haben da einen Song von uns hochgeladen – ne coole Sache, wir waren am Anfang ganz schön schlecht", lacht Bassist Pascal. Für den Traum vom Auftritt bei "Rock am Ring" dürfte die Band damit in allen Bereichen vorbereitet sein.
Son Et Lumière: "On The Rocks"
Beschreibe die Band in drei Songtiteln:
The Mars Volta – Son Et Lumière
Dieser Song ist für uns insofern sehr wichtig, da wir uns
unter anderem aus diesem Grund so genannt haben. The Mars Volta
haben auf uns alle und unsere Musik mit ihren innovativen Sounds
und ihren chaotischen Songstrukturen großen Einfluss
genommen. Son Et Lumière ist der Titeltrack auf ihrem
Debütalbum.
Willie Ferrell & The Channel 4 News Team – Afternoon
Delight
Dieser Song ist aus der legendären Komödie
"Anchorman", der uns auf jeder Tour begleitet. Viele der
Zitate sind uns inzwischen in Fleisch und Blut übergangen. In
diesem Sinne: Stay classy, San
Diego!
AC/DC – It's A Long
Way To The Top
Was war die erste Reaktion der Eltern auf eure
Musik?
Ihr macht das ja gut, aber wenn ihr eure Gitarren nicht so laut
stellen würdet, müsste die Sängerin gar nicht so
schreien.
Wäre diese Band eine TV-Serie oder ein Film, dann
auf jeden Fall...
"Die wilden 70er" und "Anchorman"!
Manchmal rasieren wir uns verrückte Oberlippenbärte, tun
so als wäre es 1973, cruisen mit dem Chevy durch die Gegend und
hören Musik. Wir schätzen die Bands der 70er Jahre sehr,
da viele damals qualitativ ganz anders unterwegs waren. Ab und zu
halten wir an, um bunte Regenschirme zu kaufen.
Nicht gemacht und schwer bereut:
Hm…, da war dieses Mädchen in
Osnabrück… ;)
Ansonsten kann man nicht sagen, dass wir bis jetzt irgendeine
große Chance hätten verstreichen lassen.
Der Streitpunkt in unserer Band ist:
Wessen Lieblingsplatte unterwegs zuerst gehört wird.
Drei letzte Worte vor dem Stromausfall:
Alex… Alex! ALEX!!!!!
Stand: 18.02.2009
