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HEIMATKULT
Von Tina Mamczur
Was bisher geschah:
Kennen gelernt über Myspace vor einem Jahr, jetzt das Debütalbum:
Monocular haben keine Zeit
zu verlieren. Was anfangs als rein musikalische Zusammenarbeit
gedacht war, entwickelte sich für Sängerin Nic und
Gitarristen/Soundbastler Jan schon bald zu einer Liebesbeziehung,
die jetzt mit einer Hochzeit und dem Debütalbum besiegelt
wurde. Das musikalische Kind "Somewhere On The Line" verbindet Trip
Hop mit Ambient- und Electro-Klängen. Bands wie Massive Attack oder Lamb sind geschätzte
Bezugsgrößen für die beiden Dortmunder, die lieber
ohne großen Plan an ihre Musik herangehen: "Wir sind
sehr intuitiv, das liebe ich sehr daran", so Sängerin
Nic, "dieses so wirklich in die Musik Reinspringen und darin
Abtauchen. Und wenn ich das dann noch mit einem zweiten Menschen
machen kann, dann ist das einfach eine Gnade, das ist
super."
Im Moment arbeiten Monocular an der Perfektion ihrer
Bühnenpräsenz: Live werden die Electro-Sounds durch ein
"echtes" Schlagzeug, durch Bass und Gitarren
ergänzt. Zu ihrem Glück fehlt den beiden jetzt nur noch
eine Booking-Agentur, wirft Jan ein. "Und ein Auftritt
zusammen mit Lamb –
das wäre auch mal 'ne große Sache."
Monocular: Water Shape"
Beschreibe die Band in drei Songtiteln:
"What Sound" –
Lamb
"Ssh" – Frou Frou
"Monitor Theme" – Buddy Rich
Was war die erste Reaktion der Eltern auf eure
Musik?
"Das klingt ja wie Lamb, Frou
Frou oder Buddy Rich!"
Wäre diese Band eine TV-Serie, dann auf jeden
Fall...
"Twin Peaks",
"Monitor"
Nicht gemacht und schwer bereut:
InEar-Monitoring
verwendet
Der Streitpunkt in unserer Band ist:
Nics Monitorsound bei Live-Auftritten
Drei letzte Worte vor dem Stromausfall:
"Mein Monitorsound ist ..."
Stand: 01.06.2009
