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Musik | Neu für den Sektor
Wir präsentieren euch jede Woche die neuesten Songs, die wir in 1LIVE spielen.
Seit David Guettas "Where Them Girls At" läuft zumindest beruflich zwischen ihm und Amerikas schriller Rappopqueen Nicki Minaj so einiges. So viel, dass beide einen zweiten Song auf Guettas Album "Nothing But The Beat" produziert haben. Diesmal genießt Nicki Minaj auf "Turn Me On" Solostatus. Kein Flo Rida, der ihr in die Strophe rappt, das kann sie schön alleine. Auch wenn das gesungene Wort bei Nicki Minaj bis jetzt eher Seltenheitswert hatte, freute sich David Guetta ganz besonders, dass sie bei seinem Song eine Ausnahme macht. "Turn Me On" ist die fünfte Single aus dem dreifach vergoldeten Album "Nothing But The Beat".
Schon lange bevor Lana Del Reys Debütalbum "Born To Die" letzte Woche in Gänze das Licht der Welt erblickt hat, wurde ein ordentliches Tam Tam um die Dame aus New York gemacht. Ihre erste Single "Video Games" hat es schon auf Platz eins der deutschen Singlecharts geschafft. Nachdem der Song schon auf Youtube Millionenfach angeklickt wurde nur eine logische Konsequenz. Auch die Folgesingle "Born To Die" reiht sich wie fast alle Songs auf dem Album in den epochalen, melancholischen Pathos Lana Del Reys ein. Ob das jetzt authentisch ist und der Hype um ihre Person und die Musik gerechtfertigt ist, muss jeder mit sich selbst ausmachen. Auf jeden Fall wird das Kunstprodukt Lana Del Rey konsequent von der Musik, den Videos und der Person Lana "Lizzie" Del Reys durchgezogen. Und "Born To Die" liefert nach "Video Games" genau den Sound ab, den Lana Del Rey als Marke verspricht.
Im nächsten Jahr feiern die Red Hot Chili Peppers ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum. Respekt. Für ihre musikalischen Verdienste werden sie in einigen Wochen in die "Rock'n'Roll Hall Of Fame" aufgenommen. Doch wer denkt, dass die Herren nach 30 Jahren so langsam ans Aufhören denken, der irrt sich. Ihr aktuelles Album "I'm With You" wurde gerade für einen Grammy nominiert und am 25. August stehen sie als Headliner beim ersten "Rock im Pott"-Festival in Gelsenkirchen auf der Bühne. Läuft doch alles prächtig. Und auch die neue Single "Look Around" klingt alles andere als verstaubt und liefert uns mit Funkrock im "Hump De Bump"-Style wieder musikalischen Input vom Feinsten. Schön, dass sich die Red Hot Chilli Peppers auch nach fast 30 Jahren für solche kreativen Highlights nicht zu schade sind.
Rizzle Kick" kennen wir schon durch ihren Rappart in Olly Murs Single "Heart Skips A Beat". Doch die Briten sind auch mit ihrer eigenen Songs sehr erfolgreich. Die ersten drei Singles aus ihrem Debütalbum "Stereo Typical" waren in der Heimat in den Top 10. Die erste Single "Down With The Trumpets" wird nun auch bei uns veröffentlicht. Und zeigt uns mit alten Charlston-Trompeten-Samples gleich mal eine Spezialität der beiden Musiker. Denn immer wieder streuen sie Samples vergangener Stile wie Soul, Funk und 80er Hip Hop in ihre Songs mit ein. Und machen so alte längst vergessene Melodien zu heute sehr tanzbaren Songs. Dazu ihr schöner britischer Akzent und los gehts es auch bei uns mit dem Ansturm auf unsere Singlecharts.
Rise Against sind seit über zehn Jahren im Geschäft. Und schaffen es trotzdem uns einen so erfrischend jungen Rocksound mit Punkattitüde zu präsentieren, dass wir um diese Kapelle einfach nicht herum kommen. Und wir sind nicht die Einzigen. Ihr letztes Album "Endgame" schoss letztes Jahr auf Platz eins der deutschen Albumcharts und manifestierte ihren Status als erfolgreichste Band neben Green Day in ihrem Genre. Die aktuelle Single "Satellite" festigt diesen Status erneut, erinnert uns an vergangene Offspring Platten und zaubert uns daher ein kleines Grinsen ins Gesicht. Am 1. März spielen die Rocker in der Dortmunder Westfalenhalle im Rahmen ihrer Deutschlandtour, und die Gigs beim Hurricane und Southside Festival Ende Juni sind auch schon bestätigt.
Im Sommer ist es soweit: dann soll das neue, vierte Studioalbum von M.I.A. erscheinen. Produziert, wie es sich gehört, auf der ganzen Welt und mit einer Armada von Produzenten. Die Wartezeit bis dahin kann man sich allerdings wunderbar mit dem aktuellen Mixtape "Vicki Leekx" versüßen. Das enthält unter anderem den Song "Bad Girls". Im Vergleich mit dem größtenteils eher kantigen und experimentellen Material des letzten Albums "Maya" ist "Bad Girls" fast schon ein netter, leichter Popsong. Aber nur fast. Die angespannte Vorfreude auf das Album wird mit diesem Song auf jeden Fall nicht geringer.
Die 1LIVE Krone als Bester Plan B Act dürfte mittlerweile einen Ehrenplatz auf Thees Uhlmann's Kamin gefunden haben. Doch das ist kein Grund für Untätigkeit und Müßiggang: mit "Das Mädchen von Kasse 2" liegt nun die dritte Single aus dem selbst betitelten Debütalbum vor. Der Song ist eine Art Dankeschön an alle, die arbeiten, wenn sich andere vergnügen, und präsentiert wieder einmal alle Stärken, die Thees Uhlmann so erfolgreich machen: schnörkelloses Songwriting, einen kraftvollen Text und dieser gewisse hemdsärmelige Charme. Das alles wird man auch bald wieder live erleben können: Im März ist Thees Uhlmann wieder auf Tour.
Was ein neuer Name manchmal bewirken kann: Die junge Londoner Synth-Pop-Band Official Secrets Act konnte vor zwei, drei Jahren zwar einige Kritiker und Musik-Nerds überzeugen, aber keinen richtigen Erfolg verbuchen. Also änderte man den Bandnamen kurzerhand in Citizens!, holte sich Alex "Franz Ferdinand" Kapranos als Produzent ins Boot und begann noch einmal von vorne. So bekam man dann auch einen Vertrag beim französischen Hipster-Label Kitsune. Mission "Zweiter Anlauf" war also ein voller Erfolg. Dass das alles allerdings auch völlig verdient ist, beweist die Single "True Romance": ein Song, der eher bescheiden und ruhig beginnt, aber dann mit jedem Takt an Fahrt und Größe gewinnt. "True Romance" stammt vom Debütalbum der Citizens!, das im Mai erscheinen soll.
2011 hat die schwedisch-amerikanische Kollaboration Miike Snow zwar keine eigene Musik veröffentlicht, untätig waren die drei Herren jedoch nicht: so haben sie zusammen mit Peter Björn & John und anderen schwedischen Musikern das Label "Ingrid" ins Leben gerufen. Klingt viel versprechend, das sollten wir auf jeden Fall im Auge behalten. Doch zunächst gibt es jetzt auch neue Musik von Miike Snow: "Paddeling Out" ist die zweite Single aus dem neuen, zweiten Album "Happy to You", das im März erscheinen soll.
Und wieder einmal ist der Song ein Paradebeispiel dafür, wie man mitreißende, begeisternde Popmusik jenseits der ausgelatschten Pfade macht.
Sonny Moore, besser bekannt unter dem Namen Skrillex, ist zur Zeit wohl einer der angesagtesten Produzenten dieses Planeten. So hat der Mann aus Los Angeles, der seine Musikkarriere als Gitarrist und Sänger einer Rockband begonnen hat, bereits Grammy-Nominierungen und Remixe für Lady Gaga im Lebenslauf stehen. Warum? Weil seine Tracks, die mal als Dubstep, mal als Moombahton oder Electro-House bezeichnet werden, dermaßen frisch und knackig klingen, dass selbst eingefleischte Ich-hab-schon-alles-gehört-Checker völlig überrumpelt werden. Bestes Beispiel ist "Break'n a Sweat".
Der Song, im Übrigen eine Kollaboration mit den verbliebenen Mitgliedern der legendären Band The Doors, stammt von der kürzlich veröffentlichten EP "Bangarang", auf das Debütalbum "Voltage" von Skrillex müssen wir dagegen noch ein wenig warten.
Aura Dione hat mit "Geronimo" im letzten Jahr nach "I Will Love You Monday" ihren zweiten deutschen Nummer-Eins-Hit gelandet. "Gi-Gi-oh-la-la" konnte nach wenigen Wochen wirklich jeder mitsingen. Der Song über den kultigen Apachenhäuptling war die erste Single aus ihrem zweiten Album "Before The Dinosaurs". Auf ihrer zweiten Single "Friends" beschäftigt sich Aura mit den Menschen, die ihr am Liebsten sind, und die in diesem schnelllebigen Musikalltag leider oft zu kurz kommen. Denn niemand ist wichtiger als die eigenen Freunde.
"Ich wollte eigentlich nur einen Song für alle meine Freunde schreiben, weil das die sind, die man immer vergisst beim Songschreiben. Es sind aber genau die Leute, die mich glücklich machen, die mich am Leben halten, die mir Energie geben in den Momenten, wo ich sie am meisten benötige", so Aura über "Friends". Schön zu sehen, dass Aura neben quietschigen Popsongs a la "Geronimo" auch schöne und ehrliche Songs schreiben kann.
Udo Lindenbergs Unplugged-Album hält sich seit Monaten in
den Top Drei der deutschen Albumcharts. Neben schönen Duetten
alter Udo-Songs mit Clueso oder Inga Humpe gibt es auch ein
Wiedersehen mit Udos Langzeitkumpel Jan Delay. Die beiden hatten
schon 2007 auf Jans Single "Im Arsch" zusammen gesungen,
nun folgte im letzten Jahr Jan Delays Revanche mit der gemeinsamen
Unplugged-Version von Lindenbergs "Reeperbahn". Für
die beiden Hamburger natürlich eine
Selbstverständlichkeit, die kultige Erotikmeile von St.Pauli
mit diesem Song zu würdigen. Unter der neuen Version der
beiden kann man die Gitarrenriffs von Everlasts "What It's Like" hören.
Während Jan Delay in diesem Jahr noch mit seinem alten
Programm am 30. Juni in Bonn ein Konzert gibt, hat Udo Lindenberg
Ende letzten Jahres in Hamburg eine Austellung seiner Malereien
eröffnet. Neben den Gemälden kann man auch kleine Filme
und Musik bis zum 11. März im Hamburger Museum für Kunst
und Gewerbe begutachten. Und vielleicht läuft euch ja auch Udo
persönlich über die Füße, der immer wieder die
Ausstellung besucht und hier und da noch Veränderungen
vornimmt.
2008 machte die neuseeländische Sängerin Philipa Brown, Künstlername Ladyhawke, mit ihrem selbst betitelten Debütalbum nachhaltig auf sich aufmerksam: so räumte sie bei den New Zealand Music Awards 2009 so ziemlich alle Preise ab, für die sie überhaupt in Frage kam. Und auch der Rest der Welt zeigte sich von ihrem eleganten 80er-Jahre-Pop sehr angetan: besonders die Single "My Delirium" erreichte in den meisten relevanten Charts sehr respektable Platzierungen. Am 27. März soll nun "Anxiety", das zweite Album von Ladyhawke erscheinen.
Die erste Single ist "Black, White & Blue": ein Song, der einem schon beim ersten Mal das Gefühl gibt, ihn schon tausend Mal gehört und schon immer geliebt zu haben. Vielleicht geht da sogar noch etwas mehr als beim Debüt.
Wenn man sich über die kommenden musikalischen Stars schlau machen will, dann sollte man auf jeden Fall einen Blick in die BBC Umfrage "Sound of..." werfen: dort werden am Ende des Jahres Journalisten und Musikindustrielle nach den Musik-Acts befragt, die höchstwahrscheinlich das nächste Jahr bestimmen werden. Und häufig liegen die Damen und Herren ziemlich richtig. Für das Jahr 2012 wurde auch Lianne la Havas nominiert. Und wenn man sich "No Room for Doubt", ein Duett mit dem amerikanischen Songschreiber Willy Mason anhört, dann weiß man auch, warum: ein wunderschöner, ruhiger Song zwischen Folk und Soul, bei dem jede Note und jede Silbe perfekt sitzt.
Behutsam und luftig wie ein perfektes Soufflee. Und la Havas' Stimme sorgt für eine Gänsehaut nach der anderen. "No Room for Doubt" stammt von der EP "Lost & Found", an einem Debütalbum wird zur Zeit gearbeitet.
In der Regel werden Models, die nebenbei Musik machen, nicht wirklich ernst genommen. Eine Ausnahme sind da die beiden Blondinen von Nervo. Die Australierinnen mit Wohnsitz in London stehen seit Jahren hinter den Plattentellern, schreiben Songs wie "When Love Takes Over" für David Guetta und sind per Du mit den ganz großen der Elektroszene wie Avicii, Afrojack oder Skrillex. Durch ihre Remixe für bekannte Acts haben sich Mim und Liv Nervo in der sonst eher männlichen Danceszene einen Namen gemacht. Und das wurde erst kürzlich mit einem Plattenvertrag und dem daraus resultierenden ersten Album der beiden belohnt.
Die erste kommerzielle Single "We're All No One", auf der die Girls auch zum ersten Mal im Gesang zu hören sind, wird nun auch in Deutschland veröffentlicht. Unterstützung gibt es darauf von Afrojack und Steve Aoki.
Snoop Dogg drückt
mit seinen 41 Jahren noch mal die Schulbank - zumindest im Kino. In
dem amerikanischen Film "Mac
And Devin Go To High School" spielt er, wie ist es auch
anders zu erwarten, einen oft sitzengebliebenen Taugenichts, der
sich seine Zeit lieber mit dem Drehen eines Joints als mit Schule vertreibt. Sein Kumpel im
wahren Leben, Rapper Wiz
Khalifa, mimt den Nerd
Devin, die beiden ungleichen Charaktere werden im Film auch
zu Freunden.
Zu dem Film, der bei uns in Deutschland im Frühling in die
Kinos kommen soll, wird es auch einen Soundtrack mit vielen Songs
von Snoop Dogg und Wiz Khalifa geben. Mit
"Young, Wild &
Free", dem Titelsong des Films, haben die beiden in
Amerika schon die Charts erobert, der Song ist direkt auf Platz
zehn der Billboardcharts gestiegen. Die Leadstimme im Refrain
übernimmt niemand geringes als Bruno Mars, ein Garant
dafür, dass der fröhliche und gechillte Song auch bei uns
in den Charts eine Rolle spielen wird.
Die Neo-Brit-Pop-Welle, die 2005 von Bloc Party und Maximo Park los getreten wurde, hat vielen anderen Bands willkommene Starthilfe gegeben – guten und weniger guten. Zu den guten zählen mit Sicherheit die Maccabees aus London. Der dezent nervöse Art-Pop ihres Debütalbums"“Colour It In" von 2007 erinnerte an Maximo Park oder die Futureheads, hatte aber auch genug eigenes Profil, um zu bestehen. Das neue und dritte Album "Given To The Wild" ist dagegen etwas atmoshpärischer, größer und ambitionierter. Aber das ist kein Fehler. Die Single "Pelican" zum Beispiel beweist, dass die Maccabees auch im Breitwand-Format immer noch Popsongs mit dem gewissen Etwas schreiben können.
Wenn es im Netz um die Produzenten-Stars von morgen geht, dann ist dort auch meistens der Name SBTRKT zu lesen. Der heißt mit richtigen Namen Aaron Jerome, schätzt jedoch die Anonymität und versteckt sein Gesicht deshalb meistens hinter einer exotischen Maske. Der Musiker aus London hat bereits Remixe für Hochkaräter wie M.I.A., Radiohead oder Underworld angefertigt und im Juni 2011 sein selbst betiteltes Debütalbum vorgelegt, das Genres wie Dubstep, House und Soul streift. Die Single "Hold On" ist eine gute Erklärung dafür, dass SBTRKT so hoch gehandelt wird: nur wenige können modernen elektronischen Soul so präzise auf den Punkt bringen.
Hinter dem Namen Grimes steckt die Kanadierin Claire Boucher, die man ohne Zweifel als echtes Multitalent bezeichnen kann: sie malt ziemlich psychedelische Bilder und macht Musik, die nicht von dieser Welt zu sein scheint. Das gilt zumindest für den Song "Genesis": ätherisch, versponnen und schillernd, und trotzdem absolut mitreißend! Im Mai letzten Jahres war Grimes noch als Support für Lykke Li auf Amerika-Tournee, doch schon bald könnte sie selbst der Hauptact sein.
Die Voraussetzungen für einen baldigen ordentlichen Karriereschub sind auf jeden Fall gegeben. "Genesis" stammt vom neuen Album "Visons", das im Februar erscheint.
Manchmal braucht es einen zweiten Anlauf: bereits 2009 wollte die New Yorker Rapperin Azealia Banks, damals noch unter dem Namen Miss Bank$, ihr Debütalbum aufnehmen. Doch nach den berühmten künstlerischen Differenzen mit der Plattenfirma und dem Produzenten wurde daraus nichts. Nach einer kreativen Pause kehrte sie jedoch als Azealia Banks zurück. Und hatte prompt großen Erfolg mit ihrer Single "212". Kein Wunder: Der Track hat mehr Wums als ein Presslufthammer, und dass Azealia Banks sich mit ihren Rap-Künsten hinter niemandem verstecken muss, wird auch sehr schnell klar. HipHop-Newcomer des Jahres 2012, dein Name könnte Azealia Banks sein.
Hochschlafen war gestern, heute gibt es andere
Möglichkeiten, um im Leben und im Beruf für die
Generation Praktikum voran zu kommen. Die Hamburger Jungs von
Deichkind erzählen uns in ihrer neuen Single "Bück
Dich hoch", welche Alternativen es da im Einzelnen gibt. Eine
motivierene Parole für all diejenigen, die sich gerade in
einer Sackgasse des Lebens befinden.
Nach dem plötzlichen Tod ihres Produzenten Sebastian
"Sebi" Hackert im Februar 2009, der für den Sound
und Erfolg der Band mit verantwortlich war, haben sich die
restlichen Bandmitglieder nach einer kurzen Pause zum Weitermachen
entschlossen. Das neue Album "Befehl Von Ganz Unten" wird
am 10. Februar erscheinen, ab März gehen Deichkind mit den
neuen Songs und einer wie immer recht spektakulären
Bühnenshow auf Deutschlandtour.
Mando Diao machen gerade eine kleine Bandpause. Doch die Spezies Musiker kann ja nicht einfach faul auf dem Sofa rumliegen. Nein, da wird gleich ein neues Projekt gestartet. Mando Diao Frontmänner Björn Dixgard und Gustav Noren haben zusammen mit zwei Producern ihres Albums "Give Me Fire" und einem Reggea-Sänger eine Art Künstlerkollektiv unter dem Namen Caligola gegründet, zu dem sich außerdem Filmemacher, Maler und Fotografen dazu gesellen. Im März erscheint das Album der kreativen Meute. Bereits im Dezember kursierte ein Video zum Song "Sting Of Battle" durchs Netz.
Die erste Single ist aber "Forgive Forget", schöner Skandinavengitarrenrock mit souligen Elementen. Damit das Warten auf neues Mando Diao-Material nicht allzu schwer wird, haben die Schweden Anfang Januar zum 10-jährigen Bandjubiläum ein Best-Of-Album veröffentlicht.
Drei Jahren waren MIA weg von der Bildfläche. Naja, zumindest für uns Musikkonsumenten. Denn die Band selbst hat nach einigen kleinen persönlichen Auszeiten seit August 2010 neue Songs geschrieben und eingespielt. Das Ergebnis ist jetzt fertig, gepresst und abnahmebereit. Ab jetzt wird Tacheles gesprochen, denn "Tacheles" heißt das neue Album der vier Berliner Musiker und wird im Frühling erscheinen. MIA selbst sind schon ganz aufgeregt, wie das neue Material bei den Fans da draußen ankommt. Den Anfang macht die erste Single "Fallschirm". Sängerin Mieze philosophiert darin über ein Leben, dass nicht immer in geordneten Bahnen verlaufen muss. Manchmal muss man sich ausprobieren, dabei seinem Herzen folgen, auch wenn man dabei das eine oder andere Mal scheitert.
Eines der meist besungenen Themen in Songs neben der Liebe ist die Untreue. Das kann traurig klingen, oder im Fall des 26-jährigen R’nB Sängers Lloyd mit einer ordentlichen Portion Retro-Soul auch durchaus amüsant. Da gerät die untreue Ex in den Hintergrund und es wird lässig im Beat mitgegroovt. Lloyd ist in Amerika schon länger kein Unbekannter mehr, daher verwundert es auch nicht, dass auf dem ersten Track seines neuen Albums "King Of Hearts" Lil' Wayne und André 3000 von Outkast Rapunterstützung geben. "Dedication To My Ex (Miss That)" klingt nach Duffy meets Michael Jackson, macht gute Laune und wird uns ganz bestimmt durch einige trübe und dunkle Wintertage bringen.
Mit ihren gerade mal 15 Jahren hat die britische Sängerin Birdy bereits eine Castingshow gewonnen, einen Plattenvertrag bekommen und ihr erstes Album mit ihren ganz eigenen Interpretationen bekannter Indiesongs veröffentlicht. Und ihre Heimat Großbritannien ist verrückt nach der zierlichen Sängerin, die ihre Songs oft sehr minimalistisch nur am Klavier einspielt. Schon Anfang 2011 hat sie in Großbritannien den Song "Skinny Love", ein Cover der amerikanischen Folk-Band Bon Iver, veröffentlicht. Der Song stieg daraufhin in die britischen Top 20. Nun soll das Phänomen um das Wunderkind Birdy auch in Deutschland fruchten. Das Debütalbum "Birdy" mit Coversongs von Phoenix oder The National erscheint bei uns Anfang März.
Vor drei Jahren erschien die schwedisch-amerikanische Kollaboration Miike Snow auf der Bildfläche und hinterließ gleich einen bleibenden Eindruck: die Singles "Animal" und "Black and Blue" waren nahezu perfekte Popsongs für das 21. Jahrhundert. Es steckte ja auch reichlich Know-How dahinter: die beiden Schweden Christian Karlsson und Pontus Winnberg hatten als Bloodshy & Avant bereits Stars wie Madonna und Kylie Minogue produziert, und auch Sänger Andrew Wyatt kann auf Kollaborationen mit Mark Ronson oder Carl Barat zurückblicken. Inzwischen kümmern sich alle drei hauptsächlich um Miike Snow: das neue, zweite Album "Happy to You" soll im März erscheinen.
Die neue Single "Devil's Work" ist ein weiterer Beleg, dass Miike Snow große Meister darin sind, griffige Popsongs zu schreiben, die wunderbar eingängig sind und trotzdem ganz neue Wege beschreiten.
Am Ende eines Jahres gibt es ja immer reichlich "Diese Bands werden im nächsten Jahr so richtig durchstarten"-Listen. Alabama Shakes waren Ende 2011 in den meisten dieser Listen vertreten. Dem Quartett aus Athens, Georgia (Heimat von REM) wird von vielen Fachleuten eine große Zukunft vorhergesagt. Ihre Mischung aus Blues und Soul ist vielleicht nicht neu, aber so erdig und überzeugend vorgetragen, wie man es seit dem Debüt der Kings of Leon selten gehört hat.
Dabei sieht die Band so herrlich uncool und natürlich aus, dass man sie einfach ins Herz schließen muss. "Hold On" stammt von der Debüt-EP "Alabama Shakes", das erste Album soll im April erscheinen.
Welcher Liam ist hier wohl gemeint? Der irische Schauspieler Liam Neeson? Der neuseeländische Musiker Liam Finn? Natürlich nicht. Es gibt in der Musik schließlich nur einen Liam, der wirklich wichtig ist, oder? Kraftklub denken in ihrer neuen Single "Songs für Liam" mit reichlich Wehmut an die seligen Zeiten zurück, in denen Noel Gallagher noch Songs für seinen Bruder Liam geschrieben hat. Und in denen sowieso alles besser war. Diese Zeiten sind allerdings vorbei. Aber heutzutage ist ja auch nicht alles schlecht. Es gibt noch Dinge, auf die man sich freuen kann. Zum Beispiel auf die Veröffentlichung des Kraftklub-Debütalbums "Mit K" am 20. Januar.
Vor etwa einem Jahr debütierte die Band Grouplove aus Los Angeles mit einer gleichnamigen EP. Und vor allem mit dem Song "Colours", der zumindest in den USA ein veritabler Indie-Hit wurde. Seit Oktober 2011 ist auch das Debütalbum "Never Trust a Happy Song" erhältlich, das unter anderem die neue Single "Tongue Tied" enthält. Und dieser Song erinnert uns mit Nachdruck daran, sich wieder ein wenig intensiver mit dieser Band zu beschäftigen.
Denn - das sei gesagt - es lohnt sich. "Tongue Tied" ist eine grandiose, euphorische Pop-Hymne zum Mitsingen und Hände-in-die-Höhe-recken, die Grouplove definitiv für höhere Aufgaben qualifiziert.
The Asteroids Galaxy Tour haben vor drei Jahren mit ihrem coolen Funk-Soul-Sound und Songs wie "Around The Bend" oder "The Golden Age" ihre internationale Weltkarriere aus Dänemark gestartet. Mit der Hilfe einiger geschickter Werbedeals wurden ihre Songs schnell in die ganze Welt hinaus gespielt. Es folgten ausverkaufte Touren, sowie Supportgigs für Amy Winehouse oder Katy Perry. Jetzt haben die Dänen um die blonde quirlige Frontfrau Mette Lindberg das neue Album "Out Of Frequency" fertig. Die erste Single daraus ist "Heart Attack", eine fröhliche Uptempo-Funk-Single, die von Mettes schriller Stimme dominiert wird. The Asteroids Galaxy Tour werden im Frühjahr auf große Europatour gehen und dabei auch in fünf deutschen Städten Konzerte spielen.
Taio Cruz ist momentan einer der erfolgreichsten internationalen Chartstürmer aus Großbritannien. Nach seinen Hits wie "Break Your Heart", "Dynamite" oder "Higher" und einem Gastspiel auf David Guettas "Little Bad Girl" gibt Taio Cruz mit seinem neuen Album "TY.O" auch solo wieder Vollgas. Und das durchaus mit Nachwirkungen. Nach seiner ersten Single "Hangover", die von einem fiesen Kater nach einer Partynacht erzählt, geht es in der neuen Single "Troublemaker" mal wieder um sexy Frauen, mit denen man(n) gerne so einiges anstellen würde. Um was auch sonst. In Großbritannien steht die Single schon in den Top drei der Charts, bei uns wird "Troublemaker" chartmäßig nachlegen können. "Hangover" hat ja schon Ohrwurmqualität bewiesen, und wurde dafür auch mit Gold ausgezeichnet. Ob "Troublemaker" da mitgehen kann, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.
Stand: 08.01.2012
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Musik und Comedy für den Sektor bei Nacht Darin: 02.00, 03.00, 04.00 Nachrichten, Wetter |
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1LIVE Hörsaal-Comedy startet, Zu Gast: David Werker, So verlief der 20. Spieltag der Fußball-Bundesliga, 1LIVE O-Ton-Charts |
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1LIVE Elfer
1LIVE Elfer: Mit Mike Litt und Christoph Biermann bis 24:00 Uhr
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