1LIVE NACHRICHTEN
1LIVE Infos
Die 1LIVE Infos bringen euch on air jede Stunde den Überblick über das Wichtigste in der Welt. Jeweils eins der Themen erklären wir euch ausführlicher - in den 1LIVE Einzelheiten. Und die gibt's hier zum Nachlesen.
Alle Einzelheiten vom 31.07.2010
14:00 Teile Griechenlands bekommen wieder Sprit
In Griechenland gibt es zumindest in einigen Regionen wieder mehr
Sprit. Die Lasterfahrer streiken zwar immer noch, aber mittlerweile
beliefert das Militär die Tankstellen mit Treibstoff. Viele
Touristen profitieren davon allerdings noch nicht. Die
Einzelheiten:
Einen Ausflug machen, den Campingplatz wechseln, zum Flughafen
fahren: Ohne Sprit geht das alles nicht. Viele Urlauber sitzen
deshalb seit Tagen irgendwo in Griechenland fest. Seit einem
Beschluss der Regierung gestern versorgt das Militär
Griechenland mit Sprit. Allerdings mit unterschiedlichen Erfolgen.
Auf den Inseln Rhodos und Korfu zum Beispiel und in einigen
großen Städten gibt es kaum noch Engpässe.
Nach wie vor fehlen Benzin und Diesel dagegen in ländlichen
Regionen und auf Kreta. Dort können viele Touristen ihre Reise
nicht wie geplant verbringen, weil beispielsweise der Sprit
für Ausflüge mit dem Auto fehlt oder keine Busse fahren.
Die LKW-Fahrer streiken seit vergangenem Montag. Sie wehren sich
gegen Pläne der Regierung, die mehr Wettbewerb in ihrer
Branche zulassen will.
13:00 Uhr Duisburg trauert um Loveparade-Opfer
Ministerpräsidentin Kraft hat noch einmal an die Toten der
Loveparade erinnert. Kraft betonte auch das Leid der Familien.
Außerdem versprach sie Aufklärung nach Katastrophe.
"Wie konnte das geschehen, wer trägt Schuld, wer ist
verantwortlich? Diese Fragen müssen und werden eine Antwort
finden", sagte sie. Kraft sprach bei der Gedenkfeier für
die 21 Toten der Massenpanik in Duisburg. Die Einzelheiten:
Angehörige der Opfer, Verletzte und Rettungskräfte
verfolgten den Gottensdienst in der Salvator-Kirche. Neben Kraft
waren viele weitere Politiker anwesend, auch Bundespräsident
Wulff verfolgte die Trauerfeier.
Der katholische Bischof Overbeck und der evangelische Präses
Schneider leiteten den Gedenkgottesdienst.
"Wir können unsere Verstorbenen nicht mehr
körperlich spüren. Nicht mehr gemeinsam lachen und
weinen, uns streiten und versöhnen", sagte Schneider.
"Aber wir tragen sie in unseren Herzen und Gedanken."
Das gemeinsame Gedenken an die Opfer dauert heute den ganzen Tag
an. Um 15 Uhr beginnt ein Trauermarsch vom Hauptbahnhof zu einem
Park in der Nähe des Loveparade-Geländes.
12:00 Uhr Telefonbetrug nimmt offenbar stark zu
In Deutschland hat die Zahl der Betrügereien am Telefon
offenbar stark zugenommen. Nach einem Bericht der Süddeutschen
Zeitung haben in den vergangenen Monaten deutlich mehr Menschen
Anzeige erstattet. Die Einzelheiten:
Die Betrugsmasche der Firmen geht zum Beispiel so: Ein
Sprachcomputer ruft einen Verbraucher an und teilt ihm mit, er habe
ein Auto gewonnen. Um den Gewinn einzulösen, soll er nur noch
ein 0900-Nummer anrufen. Macht er das, landet er in Warteschleifen
und muss hinterher hohe Gebühren bezahlen.
Nach SZ-Informationen haben sich in letzter Zeit deutlich mehr
Menschen bei der Bundesnetzagentur über solche Anrufe
beschwert. Von Januar bis April dieses Jahres gingen mehr als
66.000 Beschwerden ein. Ein neuer Rekord. 2009 waren es im gleichen
Zeitraum nur 14.000.
Die Netzagentur fordert laut SZ von der Justiz, viel stärker
als bisher gegen die Betrüger vorzugehen.
Werbeanrufe sind immer dann illegal, wenn Verbraucher vorher nicht
ausdrücklich zugestimmt haben.
11:00 Uhr Trauerfeier für Loveparade-Opfer hat begonnen
Einzelheiten
In der Salvator-Kirche in Duisburg beginnt gerade die Trauerfeier
für die Opfer der Loveparade. Dorthin eingeladen sind
Angehörige der 21 Opfer, Verletzte und Rettungskräfte.
Auch Politiker sind anwesend, unter anderem Bundespräsident
Wulff. Die Einzelheiten:
Die Kirchenglocken in Duisburg läuten, das gemeinsame Gedenken
an die Opfer hat begonnen. Es gibt verschiedene Orte, an denen
Menschen zusammen trauern: Die Salvator-Kirche, 14 weitere
Gotteshäuser und das Fußballstadion. Der Tunnel zum
Loveparade-Gelände ist dagegen heute gesperrt.
Aber ein Teil der Kerzen, die Trauernde dort aufgestellt haben,
sind in die Kirchen und ins Stadion getragen worden.
Der zentrale Gottesdienst wird von dem katholischen Bischof
Overbeck und dem Präses der evangelischen Kirche im Rheinland,
Schneider, geleitet. Im Stadion ist ein Altar aufgebaut, dort
begleiten zwei Priester die Übertragung der Gedenkfeier.
Für den Nachmittag ist in Duisburg ein Trauermarsch zu einem
Park in der Nähe des Loveparade-Geländes geplant.
8.30 Uhr Trauerfeier in Duisburg
Einzelheiten
In Duisburg wird heute der Toten bei der Loveparade gedacht. Um 11
Uhr beginnt eine Trauerfeier in der Salvator-Kirche. Sie wird in 14
weitere Kirchen, ins Stadion des MSV und auf Parkplätze davor
übertragen. Die Einzelheiten:
Duisburg trägt heute Trauer. Viele tausend Menschen werden in
der Stadt erwartet, um gemeinsam der 21 Toten zu gedenken. Neben
der Trauerfeier in der Salvator-Kirche mit Angehörigen der
Opfer, Verletzten, Rettungskräften und Politikern gibt es am
Nachmittag einen Trauermarsch. Er beginnt um 15 Uhr am Hauptbahnhof
und führt zu einem Park in der Nähe des
Loveparade-Geländes. Das Gelände selbst ist gesperrt,
ebenso der Tunnel. Nach dem Trauermarsch soll es allerdings kleinen
Gruppen erlaubt werden, bis zur Absperrung vor dem Tunnel zu gehen,
um Kerzen zu entzünden oder Blumen niederzulegen.
1LIVE berichtet ab 10 Uhr in einer Sondersendung von der
Trauerfeier.
8:00 Uhr Militär will Spritversorgung in Griechenland
sicherstellen
Einzelheiten
In Griechenland gibt es wegen eines Streiks der Lasterfahrer immer
noch keinen Sprit. Auch viele Urlauber sind betroffen. Die
Regierung hat versucht, die Fahrer zum arbeiten zu zwingen - ohne
Erfolg. Jetzt soll das Militär eingesetzt werden. Die
Einzelheiten:
Die Regierung in Griechenland kämpft bisher einen erfolglosen
Kampf. Seit Montag liefern die Lastwagenfahrer keinen Sprit mehr
aus. Viele Tankstellen sind ausverkauft, Touristen haben ihre
Mietwagen mit leerem Tank stehen lassen, auch auf
Campingplätzen sitzen Urlauber fest. Und in den Regalen im
Supermarkt werden die frischen Lebensmittel knapp.
Jetzt hat die Regierung angekündigt, härter
durchzugreifen. Das Militär soll in die Raffinerien fahren und
die Tankstellen beliefern. Das hat zu ersten Auseinandersetzungen
zwischen der Polizei und Demonstranten geführt, mehrere
Menschen wurden verletzt. Lasterfahrer hatten die Zufahrt zu einer
Raffinerie blockiert.